Heute wurde es laut, spannend und richtig lebendig im Jugendclub Senzig: Im Rahmen der Ferienangebote fand bei uns ein FC26 Turnier statt und das Interesse war genauso groß, wie wir es uns erhofft hatten.
Damit alle teilnehmen konnten, wurde der Clubraum kurzerhand umgeräumt. Auf drei Fernseher wurde parallel gezockt, die Controller wanderten von Hand zu Hand und schon nach den ersten Spielen war klar: Hier geht es nicht nur ums Gewinnen. Gespielt wurde zunächst jeder gegen jeden, was für eine spürbare Spannung sorgte. Konzentration, Ehrgeiz und Vorfreude standen den jungen Menschen ins Gesicht geschrieben.
Was mich als mobiler Jugendarbeiter besonders gefreut hat, war die Atmosphäre im Raum. Es wurde angefeuert, gejubelt und mitgefiebert, aber ebenso fair reagiert, wenn ein Spiel verloren ging. Niederlagen gehörten dazu, doch niemand wurde allein gelassen. Stattdessen gab es aufmunternde Worte, Schulterklopfen und gegenseitigen Respekt. Genau diese Momente zeigen, wie wichtig solche Angebote sind.
Ganz nebenbei entstand ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Unterschiedliche Altersgruppen kamen miteinander ins Gespräch, neue Kontakte wurden geknüpft und bestehende Beziehungen vertieft. Der Jugendclub wurde einmal mehr zu einem Ort, an dem sich junge Menschen sicher, gesehen und angenommen fühlen konnten.
Am Ende stand nicht nur ein Sieger fest, sondern vor allem die Erkenntnis: Solche Angebote schaffen Räume für Begegnung, stärken soziale Fähigkeiten und zeigen, wie viel Potenzial in gemeinsamen Freizeitaktionen steckt und welchen Wert es für die jungen Menschen hat, solche Angebotsmöglichkeiten im Jugendclub vorfinden zu können. Das FC26-Turnier in Senzig war dafür ein starkes Beispiel und ganz sicher nicht das letzte seiner Art.

Gestern haben WIR im Rahmen der Ferienzeit ein Filmtag im „Clunie“ (Jugendclub Niederlehme) gemeinsam mit jungen Menschen aus Königs Wusterhausen und den Ortsteil erlebet.
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