Thomas Thiele

Danke Krakow!

Krakow, vielen Dank für Deine wundervolle Gastfreundschaft! Bei bestem Wetter verabschiedet uns die alte schöne polnische Stadt. In den letzten Tagen „erliefen“ sich die jungen Menschen der Kreisjugendfeuerwehr LDS jede Menge Geschichte – insgesamt 39099 Schritte bzw. 29,8 km zu Fuß zählte die App. Nachdenklich geht es jetzt nach Hause…

Kazimierz und Wawel

Am vierten Tag führt uns unsere gemeinsame Geschichtsfahrt durch Krakows jüdisches Viertel Kazimierz. Wir sehen, wie jüdische Menschen hier lebten, arbeiteten, in die Synagoge gingen, feierten und ihre Angehörigen bestatteten. Auf dem „traurigsten Friedhof der Welt“ zeugen Mauern aus teilweise zerstörten Grabsteinen, wie die Nazis versuchten, sämtliche jüdische Identität zu zerstören – sie ließen zwangsarbeitende Juden die Grabsteine ihrer Vorfahren zum Straßenbau verwenden. Unser Weg führt uns sodann zur alten Königsburg Wawel. Hier hatten der „Generalgouverneur“ Frank und die SS-Führung ihren Amtssitz. Wir enden dann am Marktplatz mit der Marienkirche.

Finanzielle Unterstützung

Heute durften wir im Namen der Band FEINE SAHNE FISCHFILET den zweiten Teil des Überschusses aus ihrem Konzert bei uns im Januar übergeben. Da die Band komplett auf Gage verzichtete und bedeutend mehr Zuschauer die Jungs sehen wollten, als man auf’m Montag Abend in der Provinz ahnte, blieben 1800,00 Euro über. Am Dienstag wurde ein Teil bereits Babelsberg 03 für ihre Kampagne „Nazis raus aus den Stadien“ übergeben. Heute erhielt KUNE e.V. als Träger des „Sprechcafe“ in Königs Wusterhausen 900,00 Euro für ihre wichtige ehrenamtliche Arbeit mit Flüchtlingen. Gelebte Integration durch hohes ehrenamtliches persönliches Engagement kann man nicht genug wertschätzen und ist der Band überaus wichtig. Oft fehlt es an den einfachsten Mitteln – genau dafür soll das Geld da sein. Und natürlich als Bestärkung für’s Weitermachen an dieser wichtigen Stelle. Danke für Euer Engagement!

Klarstellung zum CLUNIE

Zur Versachlichung der Diskussion um den CLUNIE Niederlehme: am 04.01.2018 informierte mich unsere mobile Jugendarbeiterin für den Bereich Niederlehme, Franziska Schwarz, per whatsapp darüber, dass ihr die zuständige Mitarbeiterin der Stadtverwaltung KWh telefonisch mitgeteilt habe, dass der bis dato CLUNIE genannte Jugendclub Niederlehme nunmehr offiziell das Bürgerhaus Niederlehme ist und damit ja auch dem realen Zustand – Mehrfachnutzung durch verschiedene Vereine und Privatnutzungen – entsprochen wird. Das von den örtlichen Jugendlichen gestaltete CLUNIE-Plakat, mit dem sie auf „ihren“ Jugendclub hinwiesen, ist umgehend zu entfernen. Auf Nachfrage beim BM am 04.01. antwortete er umgehend, dass sich an der NUTZUNG des Hauses durch Heimatverein, Jugendliche und Privatpersonen nichts ändert.

Im gestrigen Gespräch teilte mir Frau Schwarz mit, dass das Gebäude nach wie vor Bürgerhaus hieße und das CLUNIE-Plakat entfernt bleiben müsse. Auch verfügen wir als SJR derzeit über keinen zeitweiligen Nutzungsvertrag an ausgewählten Tagen für das Gebäude. Natürlich kann die Stadt Königs Wusterhausen über ihr Gebäude so verfügen, wie sie es für richtig und optimal hält. Unsere MitarbeiterInnen in diesem Ortsbereich sind MOBILE JugendarbeiterInnen und damit mit ihren Angeboten nicht an einen Standort gebunden.  Daher wäre es für uns wichtig, dass die Stadt als EIN Auftraggeber unserer Arbeit klar artikuliert, welche Erwartungshaltung nun an die mobile Jugendarbeit in den Ortsteilen und speziell in Niederlehme besteht: soll auch in 2018 an ausgewählten Tagen für einige Stunden eine Öffnung eines Jugendclubs erfolgen? Wenn ja, dann muss a) ein entsprechender Nutzungsvertrag angeboten werden und bestehen und b) ist es uns wichtig, dass unsere Angebote partizipativ sind, sprich unter Beteiligung der jungen Menschen erfolgen. Und dies heißt auch, dass sie das entsprechende Gebäude als IHRE Räume (mit)verstehen und sie halt bei Entscheidungen sie betreffend beteiligt werden, auch und grade wenn es um ihren Club geht….

Und übrigens: das Problem mit diesem Gebäude besteht nicht erst seit September/Oktober 2017, sondern ist bereits seit Jahren Gegenstand problembehafteter Diskussionen. Die Mehrfachnutzung gestaltet sich dort nicht so einfach und wurde in den letzten Jahren auch mit verschiedenen Verantwortlichen wie Rene Klaus und Dr. Franzke vor Ort diskutiert. Leider gibt es bis dato keine akzeptable Lösung, die alle zufrieden stellt…

Thomas Thiele, Geschäftsführer

Frohe Weihnacht und guten Rutsch!

Das Team des Stadtjugendring KWh wünscht allen Freunden und Partnern besinnliche Weihnachtsfeiertage im Kreise der Liebsten und einen guten Rutsch ins Jahr 2018. Und da NIEMAND Heilig Abend allein verbringen sollte, öffnet am 24.12. ab 20.30 Uhr das JFZ Weinert seine Pforten, in dem man bei seichter Musik, Glühwein und anderen Getränken im Gespräch den Abend verbringen kann – danke an die Freunde von SPLIRTZ Brandenburg für’s Öffnen…